Integrationsbeiträge für Flüchtlinge

St.Gallen Flüchtlinge (B/FL/VA) können finanzielle Integrationsbeiträge abklären lassen

 

Anerkannte Flüchtlinge (B) sowie vorläufig aufgenommene Personen (FL/VA) die in der Stadt angemeldet und aktuell nicht in der Sozialhilfe sind, können  allfällige finanzielle Unterstützung für Integrationsleistungen wie Deutschkurse, Kinderbetreuungsangebote oder kostenpflichtige Integrationsmassnahmen abklären lassen. 

Anbieter und Anbieterinnen von Deutsch-Sprachkursen, Kinderbetreuungsangeboten oder anderen kostenpflichtigen Integrationsangeboten empfehlen wir, Flüchtlinge (B/FL oder VA), die das Angebot nutzen wollen, auf die Unterstützungsmöglichkeit hinzuweisen.

 

Als Kontakt und Beratungsstelle steht die Informationsstelle von ARGE Integration Ostschweiz, Einzelpersonen oder Organisationen zur Verfügung. Tel:  071 228 33 99 | info@integration-sg.ch (Silvia Maag)

 

Beratungsstellen und Sozialdienste können anerkannte Flüchtlinge die keine staatliche Sozialhilfe bekommen, mit dem Onlineformular Unterstützung für Deutschkurse, Kinderbetreuung und Integrationsmassnahmen abklären lassen. Onlineformular

 

 

Gebrauchsanweisung und weiterführende Informationen zur Refinanzierung von Integrationsmassnahmen von anerkannten Flüchtlingen.

 

Worum geht es?

Der Bund stellt jährlich für die Integration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen den Gemeinden Geld zur Finanzierung von Integrationsmassnahmen zur Verfügung.

Die Sozialen Dienste sind mit der Verwaltung dieser Integrationspauschale für Sozialhilfebeziehende und Nicht-Sozialhilfebeziehende beauftragt. Die Gelder können von den Gemeinden über den Kanton vom Bund zurückgefordert werden. Der Bund möchte die Integration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommen nochmals forcieren. Deswegen wurden verschiedene Änderungen, die den Bezug von Integrationsgeldern erleichtern, in Kraft gesetzt.

 

Wer kann von der Integrationspauschale profitieren?

Von der Integrationspauschale können alle anerkannte Flüchtlinge (B-Ausweis), vorläufig aufgenommene Flüchtlinge (F-Ausweis), vorläufig aufgenommene Ausländer (F-Ausweis), Personen mit einer Härtefallbewilligung (B-Ausweis mit dem Vermerk Erwerbstätigkeit und in der Regel aus den Ländern Somalia, Afghanistan, Eritrea, Sudan oder Tibet – meist vorläufig aufgenommene Flüchtlinge oder Personen) profitieren unabhängig von der Verweildauer in der Schweiz oder vom Bezug von Sozialhilfeleistungen.

 

Was muss von den Beratungsstellen abgeklärt werden?

Befindet sich jemand von der genannten Personenkategorie bei Ihnen in der Beratung und stellen Sie einen Integrationsbedarf bei dieser Person fest, so klären Sie bitte folgende Punkte ab:

·       Aufenthaltsstatus zwingend(Ausweiskopie) aller Familienmitglieder

·       Von der Sozialhilfe unterstützt ja/nein

·       Personenkategorie: Alleinstehend, Alleinerziehend (Anzahl und Alter der Kinder), Ehepaar mit Kinder 

·       Name Beratungsstelle

·       Zuständige Beratungsperson mit Telefon oder/und E-Mail für Rückfragen

 

Ablauf: Wo und wie können die Gelder bezogen werden?

  1. Bitte senden Sie elektronisch oder per Post das Onlineformular mit einer Kopie des/der Ausländerausweises/Ausländerausweise (von allen Familienmitglieder) an: Soziale Dienste St. Gallen, Claudia Ammann, Brühlgasse 1, 9004 St. Gallen, claudia.ammann@stadt.sg.ch
  2. Sie erhalten von den Soziale Diensten der Stadt St.Gallen schriftlich per E-Mail die Bestätigung zur Durchführung und Dauer der Massnahme.
  3. Die Rechnungen werden von den Sozialen Diensten der Stadt St.Gallen direkt bezahlt. Wir bitten Sie, die Betroffenen darüber zu informieren, die Rechnungen an obige Adresse zu senden oder diese direkt über Sie uns zukommen zu lassen.
  4. Rechnung, die bereits bezahlt sind, können rückwirkend nicht übernommen werden.

 

Welche Integrationsmassnahmen können Refinanziert werden?

 

Gut zu wissen:

  • Die Ausgesprochene und bewilligte Integrationsmassnahme gilt nicht als Sozialhilfebezug oder Sozialhilfeleistung, sondern als Integrationsmassnahme des Bundes.
  • Allfällige refinanzierbare Integrationsmassnahmen betreffen anerkannte Flüchtlinge und deren direkte Familienangehörige (z.B. Kinderbetreuung oder Sprachkurse für Ehefrau)

 

Kontakt:

·       Claudia Ammann, Soziale Dienste St. Gallen, Brühlgasse 1, 9004 St. Gallen,  claudia.ammann@stadt.sg.ch

·       Informationsstelle ARGE Integration Ostschweiz, Silvia Maag, 071 228 33 93, silvia.maag@integration-sg.ch